Rebhühner
Auch das Rebhuhn hat in Braunschweig vergleichsweise gute Lebensbedingungen. So wurden in den siebziger Jahren in Braunschweig jedes Jahr um die 400 Rebhühner erlegt.

Noch deutlicher und früher als auf Landesebene ist der Bestand aber auch in Braunschweig schon Ende der siebziger Jahre zusammengebrochen. Deshalb halten sich die Jagdpächter seit 1995 in Braunschweig konsequent an die Vereinbarung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, bei unter drei Brutpaaren je 100 Hektar Rebhühner überhaupt nicht zu bejagen, d. h. seit 1995 werden in Braunschweig keine Rebhühner mehr geschossen.
Der Bestand an Brutpaaren ist gegenüber Niedersachsen hier erfreulicherweise um ein Drittel höher. Für eine Bejagung reicht das aber nicht aus und deshalb werden wie gesagt seit zehn Jahren keine Rebhühner mehr erlegt.

Wie für den Fasan gilt auch für das Rebhuhn, dass der extrem hohe Fuchs- und Rabenvogelbesatz fast die gesamte Nachkommenschaft kostet.

(hb)