Der Abschuss von Wildenten bewegt sich seit vielen
Jahren etwa bei 400 bis 600 Stück. Geschossen werden fast ausschließlich die
häufigen Stockenten und davon bevorzugt Erpel und Bastarde mit Hausenten.
2005
war der Abschuss mit 652 auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Auffällig sind
immer mehr mit Hausenten verbastardierte Stockenten.
Deutlich auf dem Vormarsch
sind die Graugänse. Die ursprünglich aus einigen ausgesetzten Tieren
hervorgegangene Population in Riddagshausen breitet sich auf das gesamte
Stadtgebiet aus.
Die Graugans ist sehr vorsichtig und wachsam, d. h. nicht
einfach zu bejagen. Der Bestand hat sich deutlich erhöht und so steigt auch die
Strecke immer mehr an (2002: 19, 2003: 33 und 2004: 72 und 2005: 120 Gänse).
Die Tiere werden sehr alt und sie müssen aus Riddagshausen und von anderen
Teichen, die sie inzwischen besiedelt haben, in andere Reviere ausweichen. Man
kann deshalb brütende Graugänse mittlerweile selbst auf kleinen Teichen und
Gänse mit Jungen auch auf den Fließgewässern im Stadtgebiet immer häufiger
beobachten. Es sollten deshalb deutlich mehr Gänse erlegt werden, die andere
Wasservögel mehr und mehr verdrängen Ein Problem sind in Braunschweig vermehrt
auftretende Nilgänse, eine nicht heimische Art, die anderen Wasservögeln
gegenüber sehr aggressiv ist und die sich langsam ausbreitet. Seitens der
Landesregierung wird geprüft, inwieweit die Nilgans unter das Jagdrecht
gestellt und mit einer Schusszeit versehen wird.
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