Schießausbildung
Das Schießen stellt einen wesentlichen Bestandteil der Jungjägerausbildung dar. Der sichere Umgang mit der Waffe ist Voraussetzung für eine gefahrlose Jagdausübung.
Darüber hinaus gebietet der Grundsatz der Waidgerechtigkeit, dass der Schuss auf lebendes Wild nur von wirklich sicheren Schützen zu vertreten ist.

Die Schießausbildung gliedert sich in zwei Teile:


Das Büchsenschießen

Geschossen wird mit Jagdwaffen in für unser heimisches Schalenwild typischen Kalibern auf die Rehbockscheibe des DJV.

  
Die Anschlagsart beim
Büchsenschießen
ist "stehend angestrichen"

Von 50 Ring müssen später in der Prüfung mindestens 25 Ring erreicht werden.


Das Flintenschießen

Das Schießen auf bewegliche Ziele, wie es z. B. bei der Jagd auf Flugwild vorkommt, wird in der Jungjägerausbildung durch das Schießen auf Wurfscheiben ("Tontauben") geübt.
Da hier komplexe Bewegungsabläufe erlernt werden müssen, ist eine regelmäßige Teilnahme an den Übungsschießen unbedingt erforderlich.

Treffer!

Geschossen wird die Disziplin "Skeet jagdlich". Von 15 Wurfscheiben müssen zum Bestehen der Jägerprüfung mindestens 5 getroffen werden.


Kurzwaffenschießen

Bei der Jagdausübung und beim Jagdschutz kommen auch Kurzwaffen (Pistole und Revolver) zum Einsatz. Obwohl das Schießen mit Kurzwaffen nicht Bestandteil der Jägerprüfung ist, bietet die Jägerschaft Braunschweig regelmäßiig Kurzwaffenseminare für Jungjäger und Jagdscheininhaber an.

Die Teilnahme am Kurzwaffenseminar ist ein zusätzliches Angebot.
Es entstehen ggf. zusätzliche Kosten.