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14.02.2011
Reifer Keiler in Hondelage gestreckt
Anfang November war Hubertusjagd im Wendhäuser Wald. Auch für die umliegenden Privatjagden ein besonderes Ereignis. Sie organisierten ,,Abstauberjagden", die in der Vergangenheit immer guten Erfolg gebracht haben.

Anton Thanbichler, Schießobmann im Hegering 3, hatte seinen Schützenstand  in Hondelage. Die Jagd im Wendhäuser Wald war schon zwei Stunden ,,im Gange", als plötzlich ein großer schwarzer Klumpen über ein Feld in der Hondelager Gemarkung versuchte dem Jagdgeschehen zu entkommen, und den benachbarten Stiftungswald zu erreichen. Doch er hatte die Rechnung ohne Toni gemacht. Auf etwa sechzig Gänge stürmte der Basse am Schützen vorbei. Die weiße Gewaff  war vom Schützen  ohne Fernglas gut zu erkennen. Dann ging alles sehr schnell. Hoch vom Hocker. Anschlag. Haar gefasst. Erster Schuss etwas hinten. Repetieren. Zweiter Schuss vorn. Nach dreißig Fluchten verendete der Keiler in einer Furche.
Der heraneilende Jagdpächter Günter Meyer beglückwünschte den Erleger. Mit schwerer Technik wurde der Keiler an den Weg gezogen. Dort warteten schon die anderen Jäger und das Waidmannsheil nahm kein Ende. Erste Schätzungen der Gewehrlänge über zwanzig Zentimeter. Um das nicht zu vergessen: andere Jagdgäste hatten auch noch Schwarzwild erlegt.

Kürzlich hatte Toni Thanbichler die Hondelager Pächter und Jagdfreunde zum ,,Tottrinken" eingeladen. Es gab Wildschweinsauerfleisch und Wolters. Der Erleger erzählte noch einmal ausführlich seine Keilergeschichte. Daten: 104 Kg aufgebrochen, Waffenlänge 22,5 cm, geschätzte 6 Jahre. Allgemeiner Tenor: So einen schießt man nicht alle Tage.
Text/Fotos: sipo
22, 5 cm Länge der Gewehre, Abschliff 6 cm. Abschliff auch stark an den Haderern. 3006 Restgeschoss aus der Schwarte.


Toni Thanbichler mit seiner Trophäe. Mit ihm freuen sich die Hondelager Jagdpächter vl. Andre Cords, Hans Heinrich Schünemann und Günter Meyer.