Anfang November war Hubertusjagd im Wendhäuser
Wald. Auch für die umliegenden Privatjagden ein besonderes Ereignis.
Sie organisierten ,,Abstauberjagden", die in der Vergangenheit immer
guten Erfolg gebracht haben.
Anton Thanbichler, Schießobmann im Hegering
3, hatte seinen Schützenstand in Hondelage. Die Jagd im Wendhäuser
Wald war schon zwei Stunden ,,im Gange", als plötzlich ein großer schwarzer
Klumpen über ein Feld in der Hondelager Gemarkung versuchte dem Jagdgeschehen zu
entkommen, und den benachbarten Stiftungswald zu erreichen. Doch er hatte die
Rechnung ohne Toni gemacht. Auf etwa sechzig Gänge stürmte der Basse
am Schützen vorbei. Die weiße Gewaff war
vom Schützen ohne Fernglas gut zu erkennen. Dann ging alles sehr schnell.
Hoch vom Hocker. Anschlag. Haar gefasst. Erster Schuss etwas hinten. Repetieren.
Zweiter Schuss vorn. Nach dreißig Fluchten verendete der Keiler in einer Furche.
Der heraneilende Jagdpächter Günter Meyer
beglückwünschte den Erleger. Mit schwerer Technik wurde der Keiler an den Weg
gezogen. Dort warteten schon die anderen Jäger und das Waidmannsheil nahm kein
Ende. Erste Schätzungen der Gewehrlänge über zwanzig Zentimeter. Um das nicht zu
vergessen: andere Jagdgäste hatten auch noch Schwarzwild erlegt.
Kürzlich hatte Toni Thanbichler die Hondelager
Pächter und Jagdfreunde zum ,,Tottrinken" eingeladen. Es gab
Wildschweinsauerfleisch und Wolters. Der Erleger erzählte noch
einmal ausführlich seine Keilergeschichte. Daten: 104 Kg aufgebrochen,
Waffenlänge 22,5 cm, geschätzte 6 Jahre. Allgemeiner Tenor: So einen schießt man
nicht alle Tage.
Text/Fotos: sipo
22, 5 cm Länge der Gewehre, Abschliff 6 cm.
Abschliff auch stark an den Haderern. 3006 Restgeschoss aus der Schwarte.
Toni Thanbichler mit seiner Trophäe. Mit ihm
freuen sich die Hondelager Jagdpächter vl. Andre Cords, Hans Heinrich Schünemann
und Günter Meyer.
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